8. Staatspolitischer Salon: Pegida als politisches Lehrstück

Sonderheft-PEGIDANachdem das Institut für Staatspolitik seine Veranstaltungsreihe „Staatspolitischer Salon“ in Berlin für ein Jahr ausgesetzt hat, wird sie pünktlich zum Beginn des Sommersemesters 2015 fortgesetzt. Die vergangenen 12 Monate haben viele betrachtenswerte Erschütterungen gezeitigt, von denen das Auftreten der Pegida-Bewegung auf der gesellschaftlichen Bühne wohl die bedeutungsvollste sein dürfte. Hier bildete und bildet sich ein breiter, schichtenübergreifender Widerstand gegen eine realitätsblinde und bürgerferne Politik der „Maulwerkerei“ aus.
Gast des anstehenden, mittlerweile 8. Salons wird Götz Kubitschek sein – als Redner auf mehreren Abendspaziergängen in Dresden und Leipzig mit der Organisations- und Teilnehmerstruktur Pegidas selbst bestens vertraut. Kubitschek wird seine Einsichten und Ausblicke darlegen; inwieweit Pegida für den Einzelnen ein „politisches Lehrstück“ darstellt, wird zu erörtern sein. Angesichts der Entwicklungen der zurückliegenden Monate ist ebenso eine Menge zur aktuellen Arbeit des Verlages Antaios und der Zeitschrift Sezession zu sagen. Insbesondere das Sonderheft „Pegida“ wird für Diskussionen sorgen.

Der 8. Staatspolitische Kongreß findet am 22. April auf dem Haus der Berliner Burschenschaft Gothia, Königstraße 3 in 14163 Berlin-Zehlendorf, statt. Beginn ist um 20:00 Uhr. Das Teilnehmerkontingent ist begrenzt; eine zeitnahe schriftliche Anmeldung ist erforderlich.

Der Bereicherungsmythos – Die Kosten der Einwanderung

Institut für Staatspolitik (Hrsg.):
Der Bereicherungsmythos – Die Kosten der Einwanderung nach Deutschland
(Wissenschaftliche Reihe; 26)
1. Auflage 2015, 44 Seiten, 5 Euro

Bestellen

Studie 21

Studie 26:
Der Bereicherungsmythos

Einwanderung wird in Deutschland gerne als etwas Positives gesehen. Als Bereicherung, als Chance, als bunte Vielfalt. Vor allem Politik und Medien werden nicht müde, die Notwendigkeit und die vermeintlichen Vorzüge zu betonen, die die Einwanderung für die angestammte Bevölkerung der Bundesrepublik mit sich bringt. Deutschland brauche ausländische Fachkräfte, sagt die Wirtschaft.
Was Unionspolitiker noch vor 15 Jahren vehement bestritten – daß Deutschland ein Einwanderungsland sei –, gilt heute in der öffentlichen Meinung als Konsens.
“Wir brauchen aus ökonomischen Gründen Einwanderung. Ohne Einwanderer hätten wir in Deutschland keine Überschüsse in den Sozialkassen. Und ohne Einwanderung würden wir in ein wirtschaftliches Desaster laufen.”
Für diese Behauptung steht der Beweis bis heute aus.
Die folgende Analyse macht deutlich, daß Einwanderung für Deutschland ein Verlustgeschäft ist und daß es sich bei der Bereicherung um einen Mythos handelt.

15. Winterakademie: Geschichtspolitik

Studie 21

15. Winterakademie

Demokratien halten es sich im Vergleich mit Diktaturen zugute, daß sie lediglich die Deutungshoheit über die Gegenwart beanspruchen, die Geschichte aber der Wissenschaft überlassen. Ein Blick in die Gegenwart genügt, um an dieser Selbstbeschreibung einige Zweifel aufkommen zu lassen: Geschichtspolitik, die mit politischen Absichten verbundene Darstellung der Geschichte, war wohl noch nie so omnipräsent und noch nie so staatlich dominiert wie heutzutage. Ob es sich dabei um Straßenumbenennungen, die Ausgangslage am Vorabend des Zweiten Weltkriegs, die Abschaffung des Geschichtsunterrichts oder die Frage, wer die Parole „Wir sind das Volk!“ im Munde führen darf, handelt – immer geht es darum, ein bestimmtes Geschichtsbild durchzusetzen. Dieses Bild der Vergangenheit dient dazu, die Gegenwart zu legitimieren – was nichts anderes bedeutet als die Selbstabschaffung Deutschlands.
Um dieses weite Feld der Geschichtspolitik abzustecken, haben wir Referenten aus verschiedenen Fachgebieten eingeladen. Den Schwerpunkt bilden die Historiker, die das Konstrukt der Wehrmachtsverbrechen (Klaus Hammel), die ideologischen Ursprünge der Umerziehung der Deutschen (Mario Kandil) und den Umgang der DDR mit ihrem preußisch-deutschen Erbe (Jan von Flocken) untersuchen. Dem Paradigma des Historikerstreits, der die Weichen für eine alternativlose Geschichtspolitik stellte, widmet sich Soziologe Friedrich Pohlmann. Als mediale Verstärker kommen Literatur (Michael Rieger) und Film (Martin Lichtmesz) zu ihrem Recht. Abschließend begebe ich mich auf die Spur eines ziemlich einzigartigen Phänomens, der des Schuldstolzes.
Wir haben diesmal wieder 50 Teilnehmerplätze. Sieben Vorträge, Film, Diskussionen, Sport: Wenn Sie 35 Jahre oder jünger sind, können und sollten Sie teilnehmen! Die 15. Winterakademie findet vom 27. bis 29. März 2015 in Schnellroda statt. Die Hörerbeiträge sind nicht hoch, wer Geld verdient, bezahlt für zwei Übernachtungen, Vollpension und alle Vorträge 80,00 €, alle anderen bezahlen 35,00 €. Wer teilnehmen möchte, sollte sich schnell anmelden, auch wenn es bis dahin noch zehn Wochen sind. Erfahrungsgemäß sind die Akademien schnell ausgebucht.

Das Tagungsprogramm und den Anmeldebogen gibt es hier.

Ist der Islam unser Feind?

Institut für Staatspolitik (Hrsg.):
Ist der Islam unser Feind? Eine Lageanalyse
(Wissenschaftliche Reihe; 21)
2., aktualisierte Auflage 2015, 40 Seiten, 5 Euro

Bestellen

Studie 21

Studie 21: Ist der Islam unser Feind?

Es gibt zahlreiche Indizien dafür, daß die Auseinandersetzung mit dem Islam auf einen neuen Höhepunkt zusteuert. Nicht nur im Nahen Osten und Afrika, wo Islamischer Staat und Boko Haram in jedes entstehende Machtvakuum stoßen, sondern auch in Europa. Wenn die immer größeren Zulauf erhaltenden Pegida-Demonstrationen und der islamistische Terroranschlag in Paris von der Bundeskanzlerin mit dem Satz beantwortet werden, daß der Islam zu Deutschland gehöre, stellt sich die Frage, nach dem genauen Frontverlauf.

Genügt die Aussage, daß der Islam unser Feind ist obwohl er bereits zu Deutschland gehört? Oder muß der abstrakte Begriff des Islam nicht vielmehr in eine konkrete Feindbeschreibung überführt werden? Sind wir Deutschen dazu in der Lage? Die Studie des IfS Ist der Islam unser Feind? leistet diese Feindbestimmung im Detail und differenziert dort, wo es notwendig ist. Sie nimmt ihren Ausgang von der unerwarteten Wiederkehr des Religiösen, stellt den aktuellen Stand der Islamforschung dar und analysiert die gegenwärtige Situation in Deutschland: eine ethnische Landnahme und die Abwehrversuche. Sie argumentiert für den Widerstand mit kühlem Kopf.

Kulturkritik! 15. Sommerakademie des IfS

Es hat sicherlich Zeiten gegeben, in denen der Mensch seine Welt als eine bleibende empfand, in der die Zeitumstände als unabänderlich galten und man sich unter diesen Bedingungen so gut wie möglich einzurichten versuchte. In diesen Zeiten gab es keine an die Wurzel gehende Kulturkritik. Nicht, weil es nichts zu kritisieren gegeben hätte, sondern weil diese Welt Resultat eines göttlichen Schöpferaktes war. Heute ist das, obwohl wir angeblich in der besten aller Welten leben, anders.

Kulturkritik ist nicht wenigen ein unausgesprochenes Anliegen. Weil man etwas vermißt, was früher selbstverständlich war oder weil man das Alte unter einem Rechtfertigungsdruck sieht, der eigentlich dem Neuen gelten müßte. Kulturkritik ist allerdings ein schwieriges Geschäft, das sich nicht mit ein paar Floskeln über gegenwärtige Unmöglichkeiten erledigen läßt. Kulturkritik bedarf einer eingehenden Analyse der Gegenwart und einer konkreten Vorstellung vom richtigen Leben. Die Kunst der Kulturkritik besteht in der Balance zwischen den Neigungen zu Flucht und Widerstand innerhalb der Gegenwart. Beides auf die Spitze getrieben, führt in die Einsamkeit oder Hybris.

Um dieser Versuchung zu begegnen, lädt das Institut für Staatspolitik regelmäßig zu seinen Akademien ein. War das Thema „Kulturkritik“ bislang implizit immer mit der von der Partie, geht es bei der 15. Sommerakademie explizit um die Möglichkeiten und Konsequenzen der Kulturkritik. Behandelt wird das ganze Spektrum der Dinge, die sich kulturkritisch betrachten lassen: Neben der Malerei und der Literatur gehört dazu auch die Popkultur, die weitgehend so manche Botschaft transportiert. Es geht aber auch um die Klassiker der Kulturkritik, wie Ludwig Klages oder Martin Heidegger und die Antwort auf die Frage, was die rechte von der linken Kulturkritik unterscheidet. Referieren werden u.a.: Erik Lehnert, Martin Lichtmesz, Frank Lisson, Baal Müller und Michael Rieger.

Wir tagen auf dem Rittergut Schnellroda und haben diesmal 50 Teilnehmerplätze. Sieben Vorträge, Film, Diskussionen, Sport: Wenn Sie 35 Jahre oder jünger sind, können und sollten Sie teilnehmen! Die 15. Sommerakademie findet vom 3. bis 5. Oktober in Schnellroda statt. Die Hörerbeiträge sind nicht hoch, wer Geld verdient, bezahlt für zwei Übernachtungen, Vollpension und alle Vorträge 80,00 €, alle anderen bezahlen 35,00 €. Wer teilnehmen möchte, sollte sich schnell anmelden, auch wenn es bis dahin noch zehn Wochen sind. Erfahrungsgemäß sind die Akademien schnell ausgebucht.

Das Tagungsprogramm und den Anmeldebogen gibt es hier.

 

Zum Anfang springen 

Copyright © 2010 - 2015 Institut für Staatspolitik | WordPress | powered by Xtreme One | Anmelden