Vom 7. bis 9. September 2018 findet die 19. Sommerakademie des Instituts für Staatspolitik (IfS) statt. Die Anmeldeliste ist geöffnet.

130 Studenten und junge Leser in Ausbildung sind aufgerufen, nach Schnellroda zu kommen. Die Erfahrung zeigt: nach zwei, drei Wochen sind wir ausgebucht.

Thema der bewährten Veranstaltungsreihe ist diesmal

»Die Zukunft Europas und der Nationalstaat«

Zehn Jahre nach dem Sezession-Themenheft »Europa« (vergriffen; hier kostenloser Download!) ist es wieder an der Zeit, die Frage nach Europas Zustand zu stellen. Die Akademie beschränkt sich dabei nicht auf Status-quo-Analysen, sondern blickt in die nähere und fernere Zukunft unseres Kontinents:

  • Welche Rollen nimmt der Nationalstaat in West- und Osteuropa 2018 ein?
  • Welche europapolitischen Initiativen sind mit dem Phänomen Emmanuel Macron verbunden?
  • Wie blickt man auf Deutschland aus anderen Ländern Europas?
  • Was denken die »Kleinen« und welche Rolle können sie spielen?
  • Welche Chancen bieten sich angesichts der Politik der Visegrad-Staaten für eine alternative Politik auch in Deutschland?
  • Folgt die neue Spaltung entlang der 1990 überwunden geglaubten Ost-West-Scheidelinie?

Das genaue Programm findet sich hier.

Neben hochkarätigen Referenten aus dem Ausland – aus Serbien, Kroatien, Dänemark und Ungarn – wird am Sonntagvormittag mit Prof. Dr. Harald Weyel ein Kenner seines Fachs sprechen – Weyel ist europapolitischer Experte der Bundestagsfraktion der AfD. Ein vorläufiges Programm kann hier abgerufen werden.

Jenseits der Vorträge gibt es abendliche Gesprächsrunden, Sport und ausreichend Gelegenheit zum Austausch. Auf dem Rittergut Schnellroda kann man in den großzügigen Veranstaltungspausen Bücher erwerben und mit dem gastgebenden Verlegerehepaar Ellen Kositza und Götz Kubitschek ins Gespräch kommen.

Am Samstagabend gibt es zudem in kleinerem Kreise die Gelegenheit für Diskussionsrunden; wir vertiefen dort markante Einzelthemen, streiten über zugespitzte Thesen und begrüßen weitere Gastreferenten.

Die Hörerbeiträge sind nicht hoch. Wer Geld verdient, bezahlt für zwei Übernachtungen, Vollpension und alle Vorträge 100 €, alle anderen bezahlen 50 €. Die Akademie ist Teilnehmern unter 35 Jahren vorbehalten. Mail-Anmeldungen bitte an anmeldung@staatspolitik.de.

Besonderer Hinweis: Die Vorträge am Sonntag samt Mittagsbuffet sind auch für Teilnehmer jenseits der 35 geöffnet; eine Spende für die Unkosten des Instituts wird von den „Sonntagsfahrern“ erwartet.