2001

Januar

2. Ber­li­ner Kol­leg: Preu­ßen – Ge­sprä­che über ei­nen ver­bo­te­nen Staat. Dr. Frank-Lo­thar Kroll: »Preu­ßens Ehre«, Dr. Karl­heinz Weiß­mann: »Die preu­ßi­sche Di­men­si­on«, Mi­cha­el Piet­sch­mann: »My­thos Preu­ßen«. Die Vor­trä­ge er­schei­nen in ei­ner gleich­na­mi­gen Bro­schü­re.

Be­reits die Vor­be­rei­tun­gen zum 2. Ber­li­ner Kol­leg be­scher­ten uns ei­nes je­ner Grund­pro­ble­me, mit de­nen das In­sti­tut seit­her und noch ver­schärft zu kämp­fen hat: Da die Räum­lich­kei­ten des 1. Kol­legs aus po­li­ti­schen Grün­den nicht mehr zur Ver­fü­gung stan­den, muß­ten wir mit 150 Teil­neh­mern nach Pots­dam aus­wei­chen.

Februar

1. Win­ter­aka­de­mie: My­thos. Alex­an­der Bar­ti: »Tra­di­tio­na­le Welt­sicht – 
Der My­thos des Nie­der­gangs«, Rein­hard Fal­ter: »My­thi­sche Welt­sicht und 
ti­ta­ni­sches Zeit­al­ter«, Mi­cha­el Piet­sch­mann: »Kan­to­ro­wicz und der My­thos von Fried­rich II.«, Prof. Dr. Ul­rich Rie­mer: »Der My­thos in der An­ti­ke«, Dr. Wal­ter Seit­ter: »Der in­do­eu­ro­päi­sche My­thos bei Du­mé­zil«, Dr. Karl­heinz Weiß­mann: »Der My­thos bei Elia­de«.

August

Stu­die 1: Zu­wan­de­rung nach Deutsch­land. Chan­cen, My­then, Ri­si­ken; Stu­die 2: Der Auf­stand der An­stän­di­gen. Hin­ter­grün­de und Er­klä­rungs­an­sät­ze; Stu­die 3: Na­tio­na­le Iden­ti­tät.

Ne­ben den Ver­an­stal­tun­gen ist die Wis­sen­schaft­li­che Rei­he das zwei­te Ar­beits­feld des In­sti­tuts. In lo­ser Fol­ge er­schei­nen Stu­di­en und Ab­hand­lun­gen, die sich den fünf Ar­beits­ge­bie­ten des IfS zu­ord­nen las­sen. Mitt­ler­wei­le sind 16 Stu­di­en er­schie­nen, man­che in der 2. oder 3. Auf­la­ge (mit 3000 bis 5000 Ex­em­pla­ren).

September

2. Som­mer­aka­de­mie: Stra­te­gien. Mar­tin Hoh­mann (MdB): »Stra­te­gie im Par­la­men­ta­ris­mus«, Dr. Frank-Lo­thar Kroll: »Stra­te­gie der Kon­ser­va­ti­ven Re­vo­lu­ti­on«, Ma­nu­el Och­sen­rei­ter: »PR-Stra­te­gien und In­ter­net­ar­beit«, Gun­nar Sohn: »Stra­te­gien kon­ser­va­ti­ver Pu­bli­zi­stik«, Dr. Karl­heinz Weiß­mann: »Eli­ten­theo­rie«.

Der frü­he Tief­punkt der In­sti­tuts­ar­beit: Wir hat­ten kurz­fri­stig – wie­der­um aus po­li­ti­schen Grün­den – aus­wei­chen müs­sen nach Schwarz­burg in die dor­ti­ge, von A. Paul We­ber ge­stal­te­te Ju­gend­her­ber­ge. Mit der Bahn ist die­ser Ort kaum zu er­rei­chen, zur Aka­de­mie ver­sam­mel­ten sich nur 17 Teil­neh­mer. Zwei Re­fe­ren­ten er­schie­nen gar nicht, Karl­heinz Weiß­mann über­brück­te mit »Bord­mit­teln«, und da­nach über­leg­ten wir, ob es sinn­voll sei, wei­ter­zu­ma­chen.

(No­tiz Ku­bit­schek)

Oktober

3. Ber­li­ner Kol­leg: Ar­gu­men­te. Prä­sen­ta­ti­on der IfS-Stu­di­en 1–3 durch Dr. Karl­heinz Weiß­mann und Götz Ku­bit­schek.

70 Teil­neh­mer, räum­lich eine Wackel­par­tie bis zu­letzt, der Druck auf den Haus­ver­wal­ter in Ber­lin war im­mens: An­ti­fa, Grü­ne, PDS und so­gar die Po­li­zei rie­fen an, und so raff­ten wir das Pro­gramm und lug­ten nach Ende der Ver­an­stal­tung erst ein­mal vor­sich­tig aus der Tür.

(No­tiz Ku­bit­schek)