Seit mitt­ler­wei­le zwei Wo­chen gibt es eine De­bat­te um un­se­re Stu­die “Die Frau als Sol­dat”, die seit ei­ner Wo­che durch die Dis­kus­si­on um Cam­pus, die Stu­den­ten­zeit­schrift der Bun­des­wehr-Uni­ver­si­tät in Mün­chen, noch ver­stärkt wird.

Es be­gann mit ei­ner Zu­sam­men­fas­sung der Stu­di­en­ergeb­nis­se in der Zeit­schrift Ma­ri­ne­fo­rum, die dann von Bild bis Spie­gel (und schließ­lich so­gar vom Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ster) skan­da­li­siert wur­de. Über die bis­lang un­wi­der­legt ge­blie­be­nen Fak­ten ver­lor nie­mand ein Wort bis Mi­cha­el Klo­n­ovsky im Fo­cus (29/2011, Sei­te 54) klar­stell­te: “Dass Frau­en Män­nern phy­sisch im Schnitt un­ter­le­gen sind, ist ja nicht dis­ku­tier­bar.” Des­we­gen be­schränkt sich die Pres­se auf mo­ra­li­sche Ent­rü­stung und scheut die Sa­ch­ebe­ne wie der Teu­fel das Weihwasser.

Dann folg­te die “Ent­deckung” links­ex­tre­mi­stisch ver­netz­ter Jour­na­li­sten, daß mit Mar­tin Böcker ein Au­tor der Jun­gen Frei­heit und der Se­zes­si­on die Chef­re­dak­ti­on von Cam­pus über­nom­men hat­te, dar­in of­fen über Vor- und Nach­tei­le von Frau­en in den Strei­kräf­ten dis­ku­tiert wur­de und eine An­zei­ge für un­se­re Stu­die “Die Frau als Sol­dat” zu fin­den war.

Dar­auf­hin lief sich die Em­pö­rungs­ma­schi­ne, von Süd­deut­scher Zei­tung über Baye­ri­schen Rund­funk bis zum Spie­gel so­wie uni­ver­si­täts­in­tern durch die Prä­si­den­tin der BW-Uni, ein zwei­tes Mal warm, um dies­mal je­doch von Pa­trick Bah­n­ers ge­stoppt zu wer­den, der in der FAZ (vom 21. Juli 2011, Sei­te 29) aus­führ­lich auf die Halt­lo­sig­keit der ge­gen Böcker und das IfS er­ho­be­nen Vor­wür­fe des Ex­tre­mis­mus hin­wies: “Vage Um­schrei­bun­gen des Un­sag­ba­ren durch die Au­to­ri­tä­ten sen­ken die Ge­sprächs­tem­pe­ra­tur und füh­ren auch ohne aus­drück­li­che Re­de­ver­bo­te dazu, dass ein Un­ter­ge­be­ner sei­ne Zun­ge hütet.”