Der Weg in den Mainstream

Wie­so dür­fen ra­di­kal lin­ke Pu­bli­zi­sten in der Ta­ges­schau be­rich­ten? War­um sind vie­le ex­tre­me Lin­ke bei den Mas­sen­me­di­en in Lohn in Brot? Was sagt das über un­se­re Me­di­en­land­schaft aus? Eine Stu­die ent­hüllt Netz­wer­ke und Seil­schaf­ten lin­ker Agi­ta­to­ren. 

Denn die The­men, die lin­ken Au­toren den Weg ins Estab­lish­ment bah­nen, sind, wie bei in die­ser Stu­die Por­trä­tier­ten im­mer wie­der deut­lich wird, fast aus­nahms­los die­sel­ben. Es geht um ein dog­ma­ti­sches Treue­ver­hält­nis zu Is­ra­el und den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka im Äu­ße­ren, und um ein kri­ti­sches bis feind­li­ches Ver­hält­nis zur ei­ge­nen Na­ti­on und ih­ren Be­für­wor­tern (wie der Al­ter­na­ti­ve für Deutsch­land, AfD) im In­ne­ren so­wie eine un­um­stöß­li­che Ori­en­tie­rung an Ge­sell­schafts­ex­pe­ri­men­ten wie Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus. Ex­akt die­ser zu häu­fig über­se­he­ne Ein­klang zwi­schen dem Main­stream der „Mit­te“ und lin­ken Au­toren, der für per­so­nel­le Quer­ver­bin­dun­gen sorgt, ist Kern der vor­lie­gen­den Un­ter­su­chung – nicht aber an­ti­fa­schi­sti­sche und links­ra­di­ka­le Pu­bli­zi­sten per se.

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