Wer schützt die Verfassung vor Karlsruhe?

Kri­ti­sche An­mer­kun­gen zur neue­ren Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts betr. den »eth­ni­schen Volksbegriff«

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ent­wickelt in sei­ner neue­ren Recht­spre­chung ein ato­mi­sti­sches, die Exi­stenz ei­nes Vol­kes leug­nen­des Men­schen­bild. Da­mit paßt sich Karls­ru­he auf ju­ri­sti­scher Ebe­ne ei­ner seit Jahr­zehn­ten herr­schen­den Po­li­tik an, de­ren we­sent­li­ches Kenn­zei­chen es ist, die Rech­te des ein­zel­nen ge­gen die Rech­te der Ge­mein­schaft künst­lich in Stel­lung zu brin­gen, was am Ende zu ei­ner Auf­lö­sung al­ler Struk­tu­ren und In­sti­tu­tio­nen führt, in de­nen der Mensch Halt fin­den konn­te (Ehe, Fa­mi­lie, Stamm, Volk usw.). Die­se Recht­spre­chung ist in­des we­der mit Ent­ste­hungs­ge­schich­te, Geist und Buch­sta­be des Grund­ge­set­zes noch mit der bis­he­ri­gen Ju­di­ka­tur des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts, noch mit ei­ner über Jahr­zehn­te hin­weg gel­ten­den Ge­set­zes­la­ge in der BRD in Über­ein­stim­mung zu bringen.

Thor v. Wald­stein zeigt Grund­li­ni­en auf und gei­ßelt der­zei­ti­ge Ent­wick­lun­gen mit den Kennt­nis­sen ei­nes Man­nes vom Fach.

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12 Jahre Merkel — Verhängnisvolle Weichenstellungen für Deutschland

Nach dem knap­pen Sieg, den An­ge­la Mer­kel bei der Bun­des­tags­wahl im Herbst 2005 er­run­gen hat­te, ahn­te kaum je­mand, daß sie zwölf Jah­re re­gie­ren wür­de und sich jetzt an­schickt, die Re­gie­rungs­zei­ten von Kon­rad Ade­nau­er und Hel­mut Kohl zu über­ho­len bzw. zu ega­li­sie­ren. Der Schlüs­sel zu ih­rem Er­folg liegt in der von ihr selbst so oft be­schwo­re­nen Alternativlosigkeit. 

Wer Rot-Grün nicht woll­te, muß­te CDU und da­mit Mer­kel wäh­len. Doch ihre ei­gent­li­che Macht be­ruht auf ei­ner prag­ma­ti­schen Prin­zi­pi­en­lo­sig­keit, mit der sie alt­her­ge­brach­te CDU-Über­­­zeu­­gun­­­gen (den »Mar­ken­kern«) über Bord warf und da­mit den ver­meint­li­chen ge­sell­schaft­li­chen Mehr­hei­ten folgte.

Da­her stellt sich die Fra­ge, wor­an man Mer­kels Kanz­ler­schaft mißt. Geht es um den Wohl­stand der Bür­ger oder um die Sou­ve­rä­ni­tät Deutsch­lands? Geht es um das Be­wah­ren der Iden­ti­tät oder geht es um die Au­ßen­han­dels­bi­lanz? Je nach­dem, wo­nach man Mer­kels Kanz­ler­schaft be­wer­tet, wird man zu an­de­ren Er­geb­nis­sen kom­men. Doch blicken wir auf die Fak­ten: Wel­chen Her­aus­for­de­run­gen muß­te sich Mer­kel stel­len, wel­che ver­häng­nis­vol­len Wei­chen­stel­lun­gen hat sie voll­zo­gen? Wie geht es weiter?

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Die Stunde des Populismus

Das Volk, die Eli­te und die Kri­se der Repräsentation

Für das po­lit­me­dia­le Estab­lish­ment sind alle sub­stan­ti­el­len Geg­ner »Po­pu­li­sten« und zur Dif­fa­mie­rung frei­ge­ge­ben. Sie wür­den »Äng­ste schü­ren«, »Res­sen­ti­ments ver­brei­ten« und »ein­fa­che Lö­sun­gen« ver­spre­chen. Doch was, wenn manch­mal ein­fa­che Lö­sun­gen die be­sten sind? Wenn die sog. Eli­te des Lan­des längst zum Er­fül­lungs­ge­hil­fen von Ka­pi­tal­in­ter­es­sen wur­de? Wenn ein volks­na­her Po­pu­lis­mus die nö­ti­ge »Brech­stan­ge« ist, um das eta­blier­te Kar­tell aufzubrechen?

Eine Stu­die über die Ideen von Chan­tal Mouffe/Ernesto La­clau, Alain de Be­noist und Jean-Clau­­de Mi­chéa, über die Be­deu­tung von Po­pu­lis­mus in Po­li­tik, Wis­sen­schaft und Me­di­en – und zu­gleich eine Hand­rei­chung für kon­­ser­­va­­tiv-frei­hei­t­­li­che Wahl­kämp­fer und neu­rech­te Metapolitiker!

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TTIP. Elitenprojekt auf Kosten der Bürger

Die Dis­kus­si­on um das Für und Wi­der der Trans­at­lan­ti­schen Han­­dels- und In­ve­sti­ti­ons­part­ner­schaft (Trans­at­lan­tic Tra­de and In­vest­ment Part­nership, kurz TTIP) streift vie­le Po­li­tik­fel­der und von be­trächt­li­cher Komplexität.

Das Estab­lish­ment nährt die Wahr­neh­mung, daß durch TTIP wirt­schaft­li­che Vor­tei­le zu er­war­ten sind, es ist die Rede vom »ko­sten­lo­sen Kon­junk­tur­pro­gramm«. Da­mit folgt man ei­nem be­währ­ten Mu­ster, näm­lich Deutsch­lands Bür­gern »un­be­que­me« Ent­wick­lun­gen und Ge­set­zes­vor­ha­ben mit öko­no­mi­schen Ver­spre­chun­gen zu »ver­kau­fen«.

Ge­gen­stand der vor­lie­gen­den Stu­die ist die Un­ter­su­chung und das kri­ti­sche Hin­ter­fra­gen die­ses wirt­schaft­li­chen Vor­teils. Ist er über­haupt rea­li­stisch zu er­war­ten bzw. un­ter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen tritt er ein? Wer sind die Pro­fi­teu­re, wer die Ver­lie­rer von TTIP und wel­che ge­sell­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen sind zu er­war­ten? Die Er­fah­run­gen aus den De­bat­ten um die Euro-Kri­­se, die gi­gan­ti­schen Ret­tungs­pa­ke­te und die wirt­schaft­li­che Schmack­haft­ma­chung des mil­lio­nen­fa­chen »Fach­kräf­te­i­mports« näh­ren den Ver­dacht, daß mit dem Ar­gu­ment des wirt­schaft­li­chen Nut­zens der Sou­ve­rän, das deut­sche Volk, in die Zu­stim­mung ge­lockt wer­den soll, ob­wohl bei ob­jek­ti­ver Be­trach­tung das Ge­gen­teil, also wirt­schaft­li­che Nach­tei­le zu er­war­ten sind.

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»Verfassungsschutz«: Der Extremismus der politischen Mitte

Der Ver­wirk­li­chung ei­ner »nor­ma­len De­mo­kra­tie« in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, die man dar­an er­kennt, daß sie rech­te Par­tei­en und Grup­pie­run­gen in der glei­chen Wei­se ak­zep­tiert wie lin­ke Grup­pie­run­gen oder sol­che der »Mit­te«, steht der »Ver­fas­sungs­schutz« entgegen.

Wer eine »li­be­ra­le De­mo­kra­tie des We­stens« in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land will, muß die den »Ver­fas­sungs­schutz« tra­gen­de Kon­zep­ti­on zu über­win­den su­chen. Es gilt, dem Ex­tre­mis­mus der Mit­te ent­ge­gen­zu­tre­ten: Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land muß end­lich eine nor­ma­le De­mo­kra­tie werden!

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Der Weg in den Mainstream. Wie linke Journalisten den Ton angeben

Wie­so dür­fen ra­di­kal lin­ke Pu­bli­zi­sten in der Ta­ges­schau be­rich­ten? War­um sind vie­le ex­tre­me Lin­ke bei den Mas­sen­me­di­en in Lohn in Brot? Was sagt das über un­se­re Me­di­en­land­schaft aus? Eine Stu­die ent­hüllt Netz­wer­ke und Seil­schaf­ten lin­ker Agi­ta­to­ren. 

Denn die The­men, die lin­ken Au­toren den Weg ins Estab­lish­ment bah­nen, sind, wie bei in die­ser Stu­die Por­trä­tier­ten im­mer wie­der deut­lich wird, fast aus­nahms­los die­sel­ben. Es geht um ein dog­ma­ti­sches Treue­ver­hält­nis zu Is­ra­el und den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka im Äu­ße­ren, und um ein kri­ti­sches bis feind­li­ches Ver­hält­nis zur ei­ge­nen Na­ti­on und ih­ren Be­für­wor­tern (wie der Al­ter­na­ti­ve für Deutsch­land, AfD) im In­ne­ren so­wie eine un­um­stöß­li­che Ori­en­tie­rung an Ge­sell­schafts­ex­pe­ri­men­ten wie Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus. Ex­akt die­ser zu häu­fig über­se­he­ne Ein­klang zwi­schen dem Main­stream der „Mit­te“ und lin­ken Au­toren, der für per­so­nel­le Quer­ver­bin­dun­gen sorgt, ist Kern der vor­lie­gen­den Un­ter­su­chung – nicht aber an­ti­fa­schi­sti­sche und links­ra­di­ka­le Pu­bli­zi­sten per se.

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»Wir Deutsche sind das Volk«

Noch 1987 hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt »ins­be­son­de­re die ver­fas­sungs­recht­li­che Pflicht [des deut­schen Staa­tes], die Iden­ti­tät des deut­schen Staats­vol­kes zu er­hal­ten«, be­tont. 2015 ist die­se fun­da­men­ta­le Pflicht der vom Volks­sou­ve­rän durch Wah­len er­mäch­tig­ten Po­li­ti­ker durch die Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel ei­gen­mäch­tig er­setzt wor­den – durch die neue Pflicht, ei­nen un­ge­hin­der­ten »Flüchtlings«strom in die Bun­des­re­pu­blik hin­ein min­de­stens still­schwei­gend hin­zu­neh­men, wenn nicht zu be­grü­ßen. Die Fol­gen für Staat und Staats­volk sind unabsehbar. 

Der Rechts­an­walt Dr. Dr. Thor v. Wald­stein führt in sei­ner bün­di­gen Stu­die an die ju­ri­sti­schen Grund­la­gen des Pro­blems her­an und zeigt klar auf, daß nicht nur die me­dia­le Be­richt­erstat­tung über die »Asyl­kri­se« mit ih­rer Wort­wahl ab­sicht­lich die Il­le­ga­li­tät des ge­sam­ten Vor­gangs ver­schlei­ert. Viel­mehr liegt von Sei­ten der Bun­des­re­gie­rung schlicht ein ekla­tan­ter Bruch des Grund­ge­set­zes vor, ge­gen den das Wi­der­stands­recht nach Art. 20 IV GG in Stel­lung zu brin­gen ist. Auf die­se er­nüch­tern­de Ana­ly­se fol­gen ju­ri­sti­sche Rat­schlä­ge, wie je­der Ein­zel­ne an sei­nem Platz bür­ger­li­chen Wi­der­stand zu lei­sten vermag.

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Der Bereicherungsmythos: Die Kosten der Einwanderung nach Deutschland

Nimmt man alle ver­füg­ba­ren Zah­len und Stu­di­en, so er­gibt sich ein ein­deu­ti­ges Bild: Die ne­ga­ti­ve Bi­lanz der Ein­wan­de­rung wird sich auch in Zu­kunft nicht aus­glei­chen. Ein­wan­de­rung löst kei­nes un­se­rer Pro­ble­me, die sich aus dem de­mo­gra­phi­schen Nie­der­gang Deutsch­lands er­ge­ben. Des­halb ist auch die For­de­rung nach ei­nem Ein­wan­de­rungs­ge­setz, das Quo­ten und Be­din­gun­gen für die Ein­wan­de­rung for­mu­liert, als In­stru­ment al­lein un­ge­eig­net, weil da­durch die Ein­wan­de­rung nur zu­neh­men wür­de. Es gibt kei­nen ra­tio­na­len Grund, der Ein­wan­de­rung zu ei­ner Not­wen­dig­keit für den Er­halt Deutsch­lands macht. Die Be­rei­che­rung durch Ein­wan­de­rung ist ein Mythos.

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Ansturm auf Europa. Ist das Grundrecht auf Asyl noch zeitgemäß?

Schät­zun­gen zu­fol­ge be­fin­den sich der­zeit 18 Mil­lio­nen Afri­ka­ner auf der Flucht, meist Rich­tung Nor­den. Deutsch­land ga­ran­tiert al­len po­li­tisch Ver­folg­ten Asyl und droht da­her mit dem An­sturm kom­plett über­for­dert zu wer­den. Da­mit er­weist sich die­ses Grund­recht in un­se­rer heu­ti­gen mo­bi­len Ge­sell­schaft als völ­lig un­taug­lich und ist ein Ein­falls­tor für größ­te so­zia­le Kon­flik­te. Wer hat In­ter­es­se an die­ser Zu­spit­zung? Wel­che Kon­se­quen­zen fol­gen dar­aus? Die neue Stu­die des IfS be­ur­teilt die Lage und zeigt not­wen­di­ge Kon­se­quen­zen auf.

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Ist der Islam unser Feind?

Es gibt zahl­rei­che In­di­zi­en da­für, daß die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Is­lam auf ei­nen neu­en Hö­he­punkt zu­steu­ert. Nicht nur im Na­hen Osten und Afri­ka, wo Is­la­mi­scher Staat und Boko Ha­ram in je­des ent­ste­hen­de Macht­va­ku­um sto­ßen, son­dern auch in Eu­ro­pa. Wenn die im­mer grö­ße­ren Zu­lauf er­hal­ten­den Pe­­gi­­da-De­­mon­­stra­­ti­o­­nen und der is­la­mi­sti­sche Ter­ror­an­schlag in Pa­ris von der Bun­des­kanz­le­rin mit dem Satz be­ant­wor­tet wer­den, daß der Is­lam zu Deutsch­land ge­hö­re, stellt sich die Fra­ge, nach dem ge­nau­en Frontverlauf.

Ge­nügt die Aus­sa­ge, daß der Is­lam un­ser Feind ist ob­wohl er be­reits zu Deutsch­land ge­hört? Oder muß der ab­strak­te Be­griff des Is­lam nicht viel­mehr in eine kon­kre­te Feind­be­schrei­bung über­führt wer­den? Sind wir Deut­schen dazu in der Lage? Die Stu­die des IfS Ist der Is­lam un­ser Feind? lei­stet die­se Feind­be­stim­mung im De­tail und dif­fe­ren­ziert dort, wo es not­wen­dig ist. Sie nimmt ih­ren Aus­gang von der un­er­war­te­ten Wie­der­kehr des Re­li­giö­sen, stellt den ak­tu­el­len Stand der Is­lam­for­schung dar und ana­ly­siert die ge­gen­wär­ti­ge Si­tua­ti­on in Deutsch­land: eine eth­ni­sche Land­nah­me und die Ab­wehr­ver­su­che. Sie ar­gu­men­tiert für den Wi­der­stand mit küh­lem Kopf.

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