16. Staatspolitischer Salon: Das Lebenswerk Ernst Noltes

Wer die langen Wochen bis zum Staatspolitischen Kongreß am ersten Novemberwochenende sinnvoll nutzen will, sollte beim nächsten Staatspolitischen Salon in Berlin vorbeischauen. Die erste Veranstaltung nach der Sommerpause findet am 12. Oktober statt und widmet sich dem Werk des jüngst verstorbenen Historikers Ernst Nolte. Hierzu wird einer der besten Kenner seines Werkes referieren: Siegfried Gerlich. Dieser hat nicht nur ein umfangreiches Buch über das Werk des großen Außenseiters der bundesrepublikanischen Geschichtswissenschaft vorgelegt, sondern mit ihm seinerzeit auch ein erhellendes Interview geführt und einige verborgene Motive von Noltes Denken offengelegt. Ernst Nolte dürfte spätestens seit 1986, als er den sogenannten Historikerstreit…weiterlesen

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12. Staatspolitischer Salon: »Lieber Chef… Mohler an Jünger«

ifs_logo blauAm 6. April kamen 45 Teilnehmer zum 12. Staatspolitischen Salon des IfS in Berlin zusammen, um der Vorstellung von Lieber Chef… Briefe an Ernst Jünger 1947–1961 beizuwohnen. Nach sechs Jahren der editorischen Arbeit hat Institutsleiter Dr. Erik Lehnert damit einen lange überfälligen Beitrag zur Geistesgeschichte geliefert, der den privaten Austausch des Jahrhundertschriftstellers und des großen Denkers der deutschen Nachkriegsrechten dokumentiert – mit einer kleinen Besonderheit:

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11. Staatspolitischer Salon: »Die Abende von Schnellroda«

Trister Salon mit der schönen Rechten – Bericht vom 11. IfS-Salon Zum letzen Staatspolitischen Salon des Sommersemesters 2015 werden die Publizisten Götz Kubitschek und Ellen Kositza aus Schnellroda anreisen; zusammen mit Institutsleiter Dr. Erik Lehnert und dem Autor Nils Wegner werden somit vier von sieben Teilnehmern an einem »endlosen Gespräch« (Kubitschek) anwesend sein, das zwischen den Jahren 2013/14 auf dem bekannten Rittergut stattfand. Das Produkt dieser grundlegenden Diskussion neuer Rechter – Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Und was lesen/hören/schauen wir dabei? – ist der nun erschienene „Szene“-Gesprächsband Tristesse Droite. Die Abende von Schnellroda. Auf dem 11.…weiterlesen

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10. Staatspolitischer Salon: Hans-Thomas Tillschneider

»Unvergleichbare Fremdheit« – Bericht vom 10. IfS-Salon Bei der zentralen Feier zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit 2010 hatte der damalige Bundespräsident Christian Wulff nichts besseres zu tun, als – passend zum Nationalfeiertag – zu postulieren: „[D]er Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“ Fünf Jahre später knüpft Bundeskanzlerin Merkel freudig daran an und bekennt: „Der frühere Bundespräsident Wulff hat gesagt, der Islam gehört zu Deutschland. Das ist so. Dieser Meinung bin ich auch.“ Eine argumentative Auseinandersetzung zu diesem Thema ist nicht erwünscht; es geht lediglich um Lippenbekenntnisse. Auf dem 10. Staatspolitischen Salon am 17. Juni wird Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Akademischer…weiterlesen

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9. Staatspolitischer Salon: »Geduld und Angriffsgeist«

Wider den »demokratischen Dummstolz« – Bericht vom 9. IfS-Salon Die Ausrichtung und Arbeit des Instituts für Staatspolitik ist seit jeher maßgeblich vom Verhältnis zwischen Politik und Metapolitik bestimmt; wie im Laufe des Jahres 2014 und bis zum heutigen Tage sowohl der Auftritt PEGIDAs auf der zivilgesellschaftlichen Bühne, als auch der wechselhafte Kurs der „Alternative für Deutschland“ zwischen Eurokritik und Binnenhomogenisierung gezeigt haben, ist auf dieser Ebene einiges in Bewegung geraten. Auf dem 9. Staatspolitischen Salon am 20. Mai wird Dr. Erik Lehnert, Geschäftsführer des Instituts für Staatspolitik, sich »Geduld und Angriffsgeist – Vom Nachteil und Nutzen der Metapolitik« widmen. Neben…weiterlesen

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8. Staatspolitischer Salon: Pegida als politisches Lehrstück

»Infragestellung der Systemelite« – Bericht vom 8. IfS-Salon Nachdem das Institut für Staatspolitik seine Veranstaltungsreihe „Staatspolitischer Salon“ in Berlin für ein Jahr ausgesetzt hat, wird sie pünktlich zum Beginn des Sommersemesters 2015 fortgesetzt. Die vergangenen 12 Monate haben viele betrachtenswerte Erschütterungen gezeitigt, von denen das Auftreten der Pegida-Bewegung auf der gesellschaftlichen Bühne wohl die bedeutungsvollste sein dürfte. Hier bildete und bildet sich ein breiter, schichtenübergreifender Widerstand gegen eine realitätsblinde und bürgerferne Politik der „Maulwerkerei“ aus. Gast des anstehenden, mittlerweile 8. Salons wird Götz Kubitschek sein – als Redner auf mehreren Abendspaziergängen in Dresden und Leipzig mit der Organisations- und Teilnehmerstruktur…weiterlesen

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