Wir Deutsche sind das Volk

Noch 1987 hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt »ins­be­son­de­re die ver­fas­sungs­recht­li­che Pflicht [des deut­schen Staa­tes], die Iden­ti­tät des deut­schen Staats­vol­kes zu er­hal­ten«, be­tont. 2015 ist die­se fun­da­men­ta­le Pflicht der vom Volks­sou­ve­rän durch Wah­len er­mäch­tig­ten Po­li­ti­ker durch die Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel ei­gen­mäch­tig er­setzt wor­den – durch die neue Pflicht, ei­nen un­ge­hin­der­ten »Flüchtlings«strom in die Bun­des­re­pu­blik hin­ein min­de­stens still­schwei­gend hin­zu­neh­men, wenn nicht zu be­grü­ßen. Die Fol­gen für Staat und Staats­volk sind un­ab­seh­bar. 

Der Rechts­an­walt Dr. Dr. Thor v. Wald­stein führt in sei­ner bün­di­gen Stu­die an die ju­ri­sti­schen Grund­la­gen des Pro­blems her­an und zeigt klar auf, daß nicht nur die me­dia­le Be­richt­erstat­tung über die »Asyl­kri­se« mit ih­rer Wort­wahl ab­sicht­lich die Il­le­ga­li­tät des ge­sam­ten Vor­gangs ver­schlei­ert. Viel­mehr liegt von Sei­ten der Bun­des­re­gie­rung schlicht ein ekla­tan­ter Bruch des Grund­ge­set­zes vor, ge­gen den das Wi­der­stands­recht nach Art. 20 IV GG in Stel­lung zu brin­gen ist. Auf die­se er­nüch­tern­de Ana­ly­se fol­gen ju­ri­sti­sche Rat­schlä­ge, wie je­der Ein­zel­ne an sei­nem Platz bür­ger­li­chen Wi­der­stand zu lei­sten ver­mag.

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