10. Staatspolitischer Salon: Hans-Thomas Tillschneider

»Un­ver­gleich­ba­re Fremd­heit« – Be­richt vom 10. IfS-Sa­­lon Bei der zen­tra­len Fei­er zum 20. Jah­res­tag der Deut­schen Ein­heit 2010 hat­te der da­ma­li­ge Bun­des­prä­si­dent Chri­sti­an Wulff nichts bes­se­res zu tun, als – pas­send zum Na­tio­nal­fei­er­tag – zu po­stu­lie­ren: “[D]er Is­lam ge­hört in­zwi­schen auch zu Deutsch­land.” Fünf Jah­re spä­ter knüpft Bun­des­kanz­le­rin Mer­kel freu­dig dar­an an und be­kennt: “Der frü­he­re Bun­des­prä­si­dent Wulff hat ge­sagt, der Is­lam ge­hört zu Deutsch­land. Das ist so. Die­ser Mei­nung bin ich auch.” Eine ar­gu­men­ta­ti­ve Aus­ein­an­der­set­zung zu die­sem The­ma ist nicht er­wünscht; es geht le­dig­lich um Lip­pen­be­kennt­nis­se. Auf dem 10. Staats­po­li­ti­schen Sa­lon am 17. Juni wird Dr. Hans-Tho­­mas Till­schnei­der, Aka­de­mi­scher…weiterlesen

...weiterlesen